19.10.2018: Les Trois Suisses mit "Tandem"

Meiner Meinung nach die besten LES TROIS SUISSES, die ich je gesehen habe! Ein hochamüsantes und abwechslungsreiches Programm, wunderbar neugetexte Songs, allesamt Zitate erfogreicher internationaler Hits. Witzige Parodien, humorvolle und doch irgendwo auch berührende Liebeslieder, gekonnt verballhornter "Wetten dass..." Beitrag mit dem Velosattelschnüffler, ein zwerchfellerschütternder Filmbeitrag à la "Pleiten Pech und Pannen" aus der "brutalen" Welt des Radsports, eine wunderbar poetische Veloausfahrt ( pantomimisch dargestellt) und und und... Dabei geht in diesem Bühnenfeuerwerk der rote Faden, nämlich die mehr oder weniger erfolgreiche Karriere der beiden "Gümmeler", nie verloren.

Mit ihrem Programm, ihrer schier grenzenlosen Musikalität und ihrer unbändigen Spielfreude überzeugen Pascal Dussex und Resli Burri restlos. Das Publikum (und wie Sie aus diesen Zeilen wohl unschwer herauslesen können auch ich) war begeistert!

Herzlichen Dank für diesen grossartigen Abend (und gerne wieder)!

PS. In den Dank einschliessen will ich unbedingt auch den Techniker Jürg Moser, es macht Freude mit solchen Leuten zusammenarbeiten zu dürfen! (zumal wenn sich der Techniker bei "Stromausfall" gleich selber auf das Rad schweingt um mit kräftigem Tritt in die Pedale den Generator in Schwung zu halten und damit die Bühne wieder zu erhellen)

(Bilder: Markus Wehner, Biglen)


17.9.2018: Katja Baumann mit "Rosen für Herrn Grimm"

Nach Gardi Hutters "Gaia Gaudi" gleich noch einmal ein Stück Theater, das sich auf poetische und berührende Weise und ganz ohne Sentimentalität mit dem Altern und schliessslich dem Sterben befasst.

Der alte und demente Herr Wilhelm Grimm wohnt einsam und verwahrlost in seinem Haus. Er lebt in den Erinnerungen an seine Frau Dorchen, an seinen verstorbenen Bruder Jakob und an ihre wunderbaren Märchen.

Spitexschweister Johanna Jöhri leistet missmutig und voller Ungeduld Dienst beim alten Herrn Grimm. Mit Unverständnis begegnet sie der grimmschen Vergesslichkeit. Eine witzige und skurrile Geschichte zweier ungleicher Menschen, die auf ergreifende Weise zueinander finden.

Regie: Ueli Bichsel

Herzlichen Dank, Katja (spielte sowohl Frau Jöhri als auch Herrn Grimm) und Simon (Licht und Ton), schön, dass Ihr da wart und die Herzen unseres Publikums mit so viel Können, Liebe und feinem Humor berührt habt.

(Bilder: Markus Wehner, Biglen)


8.9.2018: Gardi Hutter & Co. mit "GAIA GAUDI"

Grosse Ehre für uns: Gardi Hutter präsentierte zusammen mit ihrer Familie das brandneue Programm als Vorpremiere bei uns in Biglen.

Gardi Hutter hat Mut bewiesen mit diesem neuen Stück, begeistert und berührt sie ihr Publikum zuammen mit ihrem Ensemble doch ganz anders, als man's bislang von Gardi gewohnt war...

Auch wie leicht, ironisch, clownesk, musikalisch und tänzerisch und doch immer tiefgründig mit dem Thema Generationenwechsel und Tod gespielt wird, verdient ein grosses Kompliment.

Danke Gardi & Co. für diesen berührend-amüsanten Abend, der nachwirkt und durchaus zu philosophischen Gesprächen anregt...

Bilder: Hannes Zaugg-Graf (z-arts.ch)

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